Digitales Training

Können Fitness-Spiele wirklich beim Abnehmen helfen? Diese interaktiven Sportgeräte auf jeden Fall: Exergaming-Geräte verbinden ein echtes Workout mit digitalem Spielspaß!

Digitales Training
© ConnectAndPlay
Exergaming ist ein interessantes Experiment. Bevor es Fitness-Spiele gab, war das Klischeebild eines Videospielers eher unsportlich. Pummelige Heranwachsende kommen einem in den Sinn, die stundenlang gebannt auf der Couch sitzen. Bewegt werden hier nur die Daumen, das Körpergewicht vieler Gamer steigt proportional zum Highscore. Wäre es nicht genial, die Faszination von Computerspielen zu nutzen und sie mit echtem Sport zu verbinden - um so ein traditionelles Workout in ein attraktives digitales Gewand zu packen?

Sport plus Videospiel
Genau das ist der Grundgedanke des sogenannten "Exergaming", einer Wortschöpfung aus dem englischen "exercise" (Training) und "game" (Spiel). Immer mehr Hersteller springen auf diesen Zug auf: Aktuelle Videospielkonsolen werben erfolgreich mit Fitness-Games, bei denen das Ausmaß der tatsächlichen körperlichen Aktivität allerdings stark variiert. Was sich auf der Heimkonsole gut verkauft, soll nun im Fitnessstudio ebenfalls ein Erfolg werden. Firmen wie Motivatrix, Lightspace oder iTech stellen interaktive Sportgeräte her, die klassisches Training mit digitalen Welten verbinden. Je nach System werden hier Bewegungen auf Fahrradergometern, Laufbändern oder Sensorböden registriert und in ein Videospiel übertragen. Sogar motivierende Wettkämpfe über das Internet sind möglich.







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